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Einordnung des Governance-Stacks

Ansätze zur KI-Governance gruppieren sich in drei Familien: Dokumentation (Model Cards, Nutzungsrichtlinien), Ausführungsumgebung (Confidential Computing, TEEs) und Beobachtbarkeit (Logging, Drift-Erkennung). Jeder Ansatz adressiert eine Dimension; keiner liefert eine durchgängige, verifizierbare Beweiskette von der KI-Eingabe bis zur regulierten Entscheidung.

Der cybiont-Stack ist an browsernativer DLP an der Mensch–KI-Grenze als aktiv vermarkteter Produktlinie verankert, mit Schichten für Policy-Durchsetzung und Audit-Evidenz darum herum. Ziel ist jurisdiktionell eingegrenzte (CH/EU) Audit-Evidenz, ausgerichtet auf das FINMA-Rundschreiben 2024/08 und die Verordnung (EU) 2024/1689.

Stand der einzelnen Module

  • Browser-DLPaktiv vermarktete Produktlinie. Semantische Interception an der Mensch–KI-Grenze; Durchsetzung, bevor regulierte Inhalte den Mandanten verlassen.
  • Compliance-Ledgerimplementiert / Diligence verfügbar. Manipulationssichere Audit-Evidenz-Pipeline, die Eingaben, Ausgaben und Policy-Zustand bindet.
  • Governance-Workflowimplementiert / kontrolliertes Deployment. Risikoadaptiver Richtlinien- und Review-Workflow, der Kontrollen mit dem Risikosignal skaliert statt mit starren, einheitlich angewandten Schwellwerten.
  • Trusted ExecutionDeployment-Architektur / partnerabhängige Integration. Confidential-Computing-Posture mit Schlüsselmaterial beim Kunden; deployment-spezifische Evidenz wird in den Ledger ausgegeben.

Betriebsprinzipien

  • Evidenz und Kontrolle bleiben beim Kunden, nicht beim Hyperscaler.
  • Human-in-the-Loop-Governance ist First-Class — das System verhindert die Dominanz eines einzelnen Kanals.
  • Detaillierte Protokollmechanik, Deployment-Evidenz und Benchmark-Methodik werden ausschliesslich unter gegenseitigem NDA besprochen.

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